Der Beutau-Flair ist ein Tag der offenen Türen 

und eine Einladung, das Beutau-Viertel auf neue Weise 
kennenzulernen.


Ein Tag, der Sichtbarkeit schenkt: dem schönen, oft übersehenen Viertel am Fuße der Burg,
den Menschen, die hier leben und wirken – und jenen, die in unserer Gesellschaft zu oft aus dem Blick geraten.

2006 von der Ateliergemeinschaft Untere Beutau ins Leben gerufen, hat sich der Beutau-Flair zu einem besonderen Begegnungstag entwickelt.
Ein Fest, das verbindet – Kunst, Handwerk, Lebensart und gelebte Nachbarschaft.

Künstler:innen, Handwerker:innen, kleine Betriebe, Winzer, die Frauenkirche und das Schreiber-Museum öffnen ihre Türen und geben Einblicke in ihre Arbeit, ihre Räume, ihre Geschichten.

Innenhöfe, Werkstätten und Ladenräume, die im Alltag oft verborgen bleiben, werden zugänglich. Hier kann man schauen, fragen, hören, schmecken, entdecken – und miteinander ins Gespräch kommen.

So entsteht Sichtbarkeit auf vielen Ebenen

Für ein gewachsenes Quartier, das seit den städtebaulichen Einschnitten vom Stadtkern abgetrennt wirkt, für seine Akteure, seine Anwohner:innen, seine kreativen Räume –
und im weiteren Sinn auch für Menschen, die sonst keine Plattform haben:

Wohnungslose, verletzliche, übersehene Menschen, die Begleitung und Aufmerksamkeit brauchen.

Darum unterstützt der Beutau-Flair auch 2025 wieder den Tagestreff St. Vinzenz –
eine Esslinger Einrichtung, die Menschen ohne festen Wohnsitz mit offenen Türen, warmen Mahlzeiten und Beratung begegnet.

So wird der Tag der offenen Türen auch zu einem Tag gelebter Verantwortung.
Ein Fest für die Stadt – und für das, was in ihr sichtbar werden soll.